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AKTUELLES


Rückenschmerzen? Vitamin D könnte helfen… 


Offenbar gibt es eine Verbindung zwischen niedrigen Vitamin D-Blutspiegeln und den so weit verbreiteten Rückenschmerzen.

Auf der website „Pain Treatment Topics“ findet sich eine ausführliche Übersicht bezüglich dieses Zusammenhangs. In 22 klinischen Untersuchungen zeigte sich, dass bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen fast immer niedrige Blutspiegel gemessen werden konnten (wobei man hier einwenden könnte, dass diese zu niedrigen Werte auch bei Personen ohne Rückenschmerzen häufig festgestellt werden).

Eine mögliche Erklärung liefert vielleicht die Notwendigkeit von Vitamin D für die Knochenstabilität – es wird zum Calcium-Einbau in den Knochen benötigt.
Ein Mangel an Vitamin D kann zur so genannten Osteomalazie (Knochenerweichung) führen. Davon sind natürlich auch die knöchernen Wirbelkörper der Wirbelsäule betroffen. Die hierdurch auftretende Veränderung in der Statik des Rückens könnte somit – gerade in der am stärksten belasteten Lendenwirbelsäule – eine Erklärung für die Schmerzen bedeuten.

In einer Studie mit 360 Patienten, die alle zu niedrige Vitamin D-Werte hatten, waren 95Prozent von ihnen nach dreimonatiger Substitution schmerzfrei.

Wenngleich hier natürlich nicht DIE Ursache von Rückenschmerzen gefunden wurde, könnte doch wegen der enormen Verbreitung die Einnahme von Vitamin D vielen Menschen Hilfe bringen.

Die Autoren der Übersichtsarbeit auf „Pain Treatment Topics“ weisen wie zahlreiche andere Wissenschaftler außerdem auf die Tatsache hin, dass die Empfehlungen für die tägliche Vitamin D-Aufnahme bei weitem zu niedrig angesetzt sind. Die wissenschaftliche Forschung zeige einen Bedarf von 1000 I.E. für die meisten Kinder und Erwachsenen, bei Rückenschmerzen 2000 I.E. oder mehr (als Vitamin D3).

Den sehr ausführlichen Artikel mit allen Studienangaben finden Sie unter dem angegebenen link.

» Ganzen Artikel lesen

Link: http://www.pain-topics.org
 

Vitamin D !!!!!!!!!!!!!!!!! 


In den letzten Jahren wurden Daten mit einem enormen gesundheitlichen Potential über diese Substanz veröffentlicht. Ich habe für Sie einige Ergebisse zusammengefasst.

Vitamin D ist im eigentlichen Sinn kein Vitamin, sondern ein Hormon, da es der Körper selbst in der Haut unter dem Einfluss von Sonnenlicht bilden kann.
Damit unser Organismus über diesen Weg ausreichend versorgt wird (neben Nahrungsquellen wie Seefisch), ist eine Sonnenexposition von etwa 20min auf Gesicht und Armen oder 10min auf einem zu 80 Prozent unbekleideten Körper notwendig.

Dass diese Daten noch keine Berücksichtigung bei offiziellen Empfehlungen gefunden haben bzw. keinerlei Maßnahmen getroffen wurden ist - milde ausgedrückt - ein Skandal.
Es geht um das Leben hunderttausender Menschen, da diverse Erhebungen von einer Unterversorgung bei 40 - 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland und anderen Ländern sprechen.

Hier nun die Ergebnisse:

- Vitamin D reduziert die Wahrscheinlichkeit, Dickdarmkrebs zu bekommen. Zahlreiche Studien haben dies wiederholt bestätigt. Ein möglicher Mechanismus ist die Beeinflussung des Wachstums von Dickdarm-Polypen, die häufig eine Vorstufe von Krebs darstellen

- Weitere Krebsarten, die möglicherweise positiv beeinflusst werden:
Brustkrebs – Forscher fanden eine inverse Korrelation zwischen dem Vitamin-D-Status im Blut und der Brustkrebs-Wahrscheinlichkeit, so auch bei Prostata-Krebs und Eierstock-Krebs

- Niedrige Vitamin D-Blutspiegel sind ein potentieller Risikomarker für einen drohenden Schlaganfall und können bei den meisten Schlaganfall-Patienten nachgewiesen werden

- Vitamin D (+ Calcium) steigert in höheren Dosierungen die Knochendichte sowohl bei alten wie auch jungen Menschen und reduziert die Sturzwahrscheinlichkeit bei alten Menschen
Mittlerweile liegen die Ergebnisse zahlreicher Studien mit Vitamin D (bzw. Vitamin D zusammen mit Calcium) vor. Es zeigt sich, dass wenn Vitamin D in ausreichender Dosierung (mind. 1000 I.E./Tag) eingenommen wurde, in beinahe allen Studien eine Erhöhung der Knochendichte erreicht wurde. Meist wurde zusätzlich Calcium (1000mg/Tag) gegeben. Hier gilt es zu beachten, dass eine täglich Einnahme von Calcium in dieser Größenordnung z.B. bei zu niedrigen Vitamin-K2-Blutspiegeln auch eine Calcifizierung (Verkalkung) von Gefäßwänden zur Folge haben kann!
Über den Einfluss auf den Muskelstoffwechsel konnte durch Supplementierung auch das Sturzrisiko deutlich reduziert werden. Hieraus ergeben sich enorme persönliche wie auch volkswirtschaftliche Konsequenzen, wenn man sich die Folgen vor allem eines Oberschenkelhalsbruches ins Gedächtnis ruft. Dieser resultiert bei alten Menschen oft in einer dauerhaften Bettlägerigkeit, wodurch sie zu Pflegefällen werden. Unbedingt erwähnt werden muss, dass für die Stoffwechsel-vorgänge, welche zu einer Erhöhung der Knochendichte bzw. einer Reduktion von Stürzen führen, ein adäquates Kraft- und Koordinationstraining begleitend eingesetzt werden sollte.

- ein niedriger Vitamin D-Status korreliert mit einem gesteigerten Risiko für Autoimmunerkrankungen; evtl. u. a. wegen der Wirkung auf das Epstein Barr Virus? – der Zusammenhang zwischen dieser Art von Erkrankung und dem Vitamin D liegt bei Durchsicht der Literatur auf der Hand (siehe die unten angegebenen Studien)

- Kinder, die mit Vitamin D supplementiert werden, haben ein 29Prozent niedrigeres Risiko, an Diabetes Typ1 zu erkranken (s.o.); so viel zu der Aussage, es gäbe keine Studien, die belegen, dass eine zusätzliche Gabe von Vitaminen irgendeinen Nutzen hätte (wie vor einigen Monaten z.B. wieder einmal im Magazin „Zeit Wissen“ behauptet); die Frage ist allerdings, ob diese Kinder durch die zusätzliche Menge Vitamin D erst auf ihren tatsächlichen Bedarf kamen?!!!

- Der mütterliche Vitamin-D-Status während der Schwanger-schaft beeinflusst das Knochenwachstum und die Osteoporose-Entwicklung des Kindes im zukünftigen Leben. Frauen, die Vitamin-D-Nahrungsergänzungen einnahmen und Frauen, die in der Schwangerschaft viel Sonnenschein ausgesetzt waren, zeigten mit geringerer Wahrscheinlichkeit Vitamin-D-Mangel


Wichtig ist:
1.) Wenn zusätzlich verabreicht, wurde die wirksamere Form von Vitamin D, das Vitamin D3 verwendet. Bei Vitamin D wird die Dosis in I.E. = Internationale Einheiten angegeben
2.) Als Blut-Parameter sollte immer der 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Serumspiegel kontrolliert werden
2.) Bei nahezu allen Studien, in denen Vitamin D als Nahrungsergänzung gegeben wurde, lag die eingesetzte Dosis zwischen 1000 und 4000 IE (Internationalen Einheiten) und somit weit über den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Viele Wissenschaftler fordern daher, diese – offensichtlich schon immer weitaus zu niedrigen – Empfehlungen anzuheben. Das würde bedeuten, dass mehr als 2/3 der deutschen Bevölkerung seit Jahrzehnten einen Vitamin D-Mangel mit all den oben nachzulesenden Folgen aufweist.
Wer schützt uns vor diesen Behörden und Einrichtungen mit ihren falschen und unsinnigen Empfehlungen ???????!!!!!!!!!!

PS: Vitamin D3 ist als Nahrungsergänzungsmittel ein sehr günstiges Produkt (1000 I.E. ca. 10 – 20 Cent/Tag)
Giovannucci, Edward. The epidemiology of vitamin D and colorectal cancer: recent findings. Current Opinion in Gastroenterology. 22(1):24-29, Jan. 2006

Die Studien:

Cedric F. Garland, Frank C. Garland, Edward D. Gorham, Martin Lipkin, Harold Newmark, Sharif B. Mohr, and Michael F. Holick. The Role of Vitamin D in Cancer Prevention AJPH, Dec. 27, 2005, 10.2105/AJPH.2004.045260

Holt PR, Bresalier RS, Ma CK, Liu KF, Lipkin M, Byrd JC, Yang K. Calcium plus vitamin D alters preneoplastic features of colorectal adenomas and rectal mucosa. Cancer, Dec. 13 2005 (ePub ahead of print)

Kenneth E. S. Poole, Nigel Loveridge, Peter J. Barker, David J. Halsall, Collette Rose, Jonathan Reeve, and Elizabeth A. Warburton. Reduced Vitamin D in Acute Stroke. Stroke 2006 37: 243–5

Dawson-Hughes B et al. Effect of calcium and Vitamin D supplementation on bone density in elderly men and women. N Engl J Med 1997; 337: 670–6

Lips P et al. Vitamin D supplementation and fracture incidence in elderly persons. A randomised, placebo-controlled trial. Ann Intern Med 1996; 124: 400-6

Bischoff-Ferrari HA et al. Effect of vitamin D on falls. A meta-analysis. JAMA 2004; 291: 1999-2006

Holmoy T. Vitamin D status modulates the immune response to Epstein Barr virus: Synergistic effect of risk factors in multiple sclerosis. Med Hypotheses.
2008;70(1):66-9

Mark BL, Carson JA. Vitamin D and autoimmune disease--implications for practice from the multiple sclerosis literature. J Am Diet Assoc. 2006 Mar;106(3):418-24.

Kampman MT, Brustad M. Vitamin D: a candidate for the environmental effect in multiple sclerosis - observations from Norway. Neuroepidemiology. 2008;30(3):140-6

Zipitis CS, Akobeng AK. Vitamin D Supplementation in Early Childhood and Risk of Type 1 Diabetes: Systematic Review and Meta-analysis. Arch Dis Child. 2008 Mar 13

M K Javaid and others. Maternal vitamin D status during pregnancy and childhood bone mass at age 9 years. Lancet 2006; 367:36

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